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Säumniszuschläge

Zahlt der Steuerpflichtige fällige Steuern zu spät, setzt das Finanzamt Säumniszuschläge fest. Müssen für zu spät gezahlte Betriebssteuern Säumniszuschläge gezahlt werden, werden diese auf das Konto „Steuerlich abzugsfähige, andere Nebenleistungen zu Steuern“ gebucht.

Beispiele für betriebliche Steuern:

  • Umsatzsteuer
  • KfZ-Steuer für betriebliche Fahrzeuge

Die Gewerbesteuer ist nur noch für Erhebungszeiträume, die bis zum 31.12.2007 enden, steuerrechtlich als Betriebsausgabe abziehbar. Daher sind auch nur Säumniszuschläge auf die Gewerbesteuer, die auf Erhebungszeiträume bis zum 31.12.2007 entfallen, steuerlich abziehbar.

Der festgesetzte Säumniszuschlag für private Steuern wird auf das Konto „Steuerlich nicht abzugsfähige Verspätungszuschläge und Zwangsgelder“ gebucht.

Beispiele für private Steuern:

  • Einkommensteuer
  • Erbschaftsteuer
  • Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch
  • Kirchensteuer
  • Solidaritätszuschlag

Ebenfalls nicht abziehbar ist ein Säumniszuschlag für die Körperschaftsteuer, da die Körperschaftsteuer nicht als Betriebsausgabe abziehbar ist.

Säumniszuschläge auf die Gewerbesteuer für Erhebungszeiträume, die nach dem 31.12.2007 enden, sind steuerlich nicht abziehbar, da die Gewerbesteuer für diese Erhebungszeiträume ebenfalls nicht mehr abziehbar ist.

Quelle: DATEV LEXinform