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Die Sozialversicherungsgrenzen 2008

Die neuen Rechengrößen in der Sozialversicherung stehen fest.
Damit werden die für das Versicherungs-recht sowie Beitrags- und
Leistungsrecht in der Sozialversicherung maßgebenden Rechengrößen
bestimmt. Für das Jahr 2008 gelten folgende Grenzen:


  • Arbeitnehmer sind krankenversicherungsfrei, wenn sie im Jahr mehr als
    48.150 € bzw. im Monat mehr als 4.012,50 € verdienen.




  • Die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge werden von jährlich
    höchstens 43.200 € bzw. von monatlich höchstens 3.600 €
    berechnet.




  • Die Beitragsbemessungsgrenze für die Renten- und
    Arbeitslosenversicherung beträgt 63.600 € (West) bzw. 54.000 €
    (Ost) im Jahr.




  • Die Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge werden von höchstens
    5.300 € (West) bzw. 4.500 € (Ost) monatlich berechnet.




  • Die Bezugsgröße in der Sozialversicherung beträgt
    2.485 € (West) bzw. 2.100 € (Ost) monatlich.




  • Die Geringfügigkeitsgrenze ist bei 400 € monatlich
    geblieben.

Die Beitragssätze für die Krankenversicherung werden von den
jeweiligen Krankenkassen festgelegt. Der Beitragssatz für die
Pflegeversicherung beträgt 1,7 %; der Rentenversicherungsbeitragssatz
19,9 %. Der Beitragssatz für die Arbeitslosenversicherung reduziert
sich von 4,2 % auf 3,3 %.



Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung
sind i. d. R. je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu
tragen.



Ausnahmen gelten für das Bundesland Sachsen
(Arbeitnehmeranteil zur Pflegeversicherung 1,35 %, Arbeitgeberanteil 0,35
%) sowie für bestimmte kinderlose Mitglieder der gesetzlichen
Pflegeversicherung.