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Keine Wertminderung bei VW-Autos

Die vermeintliche Wertminderung eines Autos durch erhöhte Abgaswerte wie
im Fall von Volkswagen kann nach Aussage der Bundesregierung nicht im Rahmen
einer Einkunftsart als Betriebsausgabe oder Werbungskosten geltend gemacht werden.
Für Steuerpflichtige sind „abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens
mit den Anschaffungskosten vermindert um die Absetzungen für Abnutzungen
anzusetzen“, heißt es in einer Pressemitteilung vom 28.12.2015.

Ist der Teilwert aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung niedriger,
so kann dieser angesetzt werden. Da der VW-Konzern jedoch angekündigt hat,
dass alle von dem Abgasskandal betroffenen Fahrzeuge nachgebessert würden
und der Mangel damit behoben werde, handele es sich, wenn überhaupt objektiv
eine Wertminderung dargestellt werden könne, nur um einen vorübergehenden
Sachverhalt. Aus demselben Grund kommt auch eine Absetzung für außergewöhnliche
technische oder wirtschaftliche Abnutzung nicht in Betracht.